Darmsanierung 2017-08-15T17:08:59+00:00

Darmsanierung

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Schleimhautoberfläche
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des Immunsystems befindet sich im Darm
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Mal wird pro Jahr in Deutschland die Diagnose „Colon irritabile“ gestellt.
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Keime beherbergt unser Darm
0 Liter.
Schleim produziert der menschliche Körper am Tag, um die Schleimschicht ständig zu erneuern.
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der ausgeschiedenen Stuhlmenge besteht aus Bakterienmaterial 

 

 

Darmsanierung ist für die Menschen das umgangssprachliche Wort für die Behandlung des Darmes. Manche nennen es auch mikrobiologische Therapie oder Behandlung des Mikrobioms. Aus meiner Sicht ist eine Darmsanierung sehr umfangreich und es gehört weitaus mehr dazu, als nur die schlichte Behandlung des Darmes. An der Basis geht es zunächst einmal um vier grundlegende Pfeiler in der Darmsanierung in meiner Praxis, die da wären:

Man kann in unserem Wunderwerk Körper nichts getrennt voneinander betrachten – alles steht in Kommunikation und Verbindung miteinander. Dementsprechend versteht es sich von selbst, dass jedwede Art von Behandlung auch immer umfangreich alle Ebenen und Systeme mit einbeziehen sollte. Es hat sich in meiner Praxis und Erfahrung einfach gezeigt, dass eine reine Darmsanierung, also Behandlung ausschließlich des Darmes, oft wenig nachhaltigen Effekt hat.

 

 

 

 

 

Regulation des Darmes

Regulation des Darmes, Darmsanierung, bedeutet:

  • Regulation der Darmflora
    – Beseitigung/Verminderung der „bösen“ Keime, Aufbau der „guten Keime“, Erschaffung einer möglichst großen Vielfalt probiotischer Stämme
  • Aufbau der gesunden Schleimschicht
    vor der Darmschleimhaut – Aufbau von Akkermansia muciniphila & Faecalibacterium prausnitzii, Tipps zur Vermeidung Schleim-abbauender Substanzen im Alltag, Einsatz von pflanzlichen Mucilaginosa
  • Regeneration/ Entzündungshemmung der Darmschleimhaut
    – bei Entzündungen Ermittlung über TNF-alpha-Hemmtest des besten individuellen anti-entzündlichen Mittels, Einsatz von Mitteln, die zur „Selbstheilung“ der Schleimhaut beitragen, Einsatz von „Baustoffen“ in Form von Mikronährstoffen, die die Schleimhäute brauchen, um sich regenerieren zu können
  • Regulation des Immunsystems
    (welches zu 80% in der Darmschleimhaut gelagert ist) – Testung auf spezifische Keimbelastung (viral, bakteriell, fungal), die vielleicht auch aus der Vergangenheit noch „ein Thema“ sind, Bio-Resonanz-Therapie, Nosoden-Therapie, Einsatz individueller pflanzlicher Mittel, sowie Mikronährstoffe

 

 

 

 

Regulation der anderen Verdauungsorgane

Zur Verdauung zählt nun einmal nicht nur der Darm. Folgende Organe sind ebenfalls an der Verdauung beteiligt und dürfen daher bei einer guten Darmsanierung nicht in der Behandlung ausser Acht gelassen werden:

 

  • der Magen
  • die Bauchspeicheldrüse
  • die Leber
  • die Galle

 

Es herrscht eine Art Wechselspiel zwischen den Verdauungsorganen durch gewisse Botenstoffe. Somit kann es vorkommen, dass der Magen Ihnen Probleme bereitet, die eigentliche Ursache dafür aber im Darm gelagert ist oder andersherum. Dies kann ebenfalls der Fall sein in Bezug auf die Bauchspeicheldrüse, die Leber und die Galle. Unser Körper ist schlau und hat eine Menge Regulationsmechanismen, die er in Gang setzt, damit zunächst einmal nichts Schlimmes passiert. Daher muss man meiner Meinung nach auch sehr fein schauen und sanft regulieren, dem Körper den Respekt und die Wertschätzung entgegenbringen und sich in ihn hineinversetzen, bevor man in die Regulation eingreift.

Unsere Verdauungsorgane tragen vor allem in Form von Produktion von Verdauungsenzymen zur Verdauung bei. Sie spielen aber auch eine große Rolle in Bezug auf die Regulation des pH-Wertes und die Entgiftung. Alle Faktoren miteinbeziehend, wird es also pflanzliche Mittel zur sanften Regulation geben, im Falle der Fälle.

 

 

 

 

Regulation des Mikronährstoffhaushaltes

Nun ja, wenn man Darmsanierungen anbietet/ macht, dann kommt man in gewissen Fällen sowieso schon einmal nicht um die Gabe bestimmter Mikronährstoffe herum. So haben beispielsweise Vitamin D, Zink, L-Glutamin und einige mehr eine gute Wirkung auf die Darmschleimhaut, Vitamin B6, Zink und Kupfer spielen wiederum eine große Rolle bei Histamin-Thematiken.
Es geht mir jedoch nicht nur um die passenden Mikronährstoffe für den Darm. Der Körper ist, wie gesagt, als Ganzes zu betrachten. Fehlen den Mitochondrien, unseren Kraftwerken in unseren Zellen, Mikronährstoffe in der Atmungskette, dem Zitratzyklus etc., dann funktioniert die unterste Basis unseres gesamten Stoffwechsels nicht, die Grundregulation des Körpers ist dann beeinträchtigt. In dem Falle würde eine einzeln betrachtete, alleinige Darmsanierung gar nicht wirklich anschlagen, Mittel, die gegeben werden würden relativ verpuffen, bevor sie überhaupt eine Wirkung zeigen könnten.

Und so muss aus meiner Sicht immer ganzheitlich mit auf die Kernfunktion der Mitochondrien geschaut werden. Dies gilt im Übrigen in jedem Fall, nicht nur bei der Behandlung des Darmes/ einer Darmsanierung.

 

 

 

 

 

Regulation der seelischen Aspekte

Und da kämen wir nun zu dem ehrlich gesagt, meiner Erfahrung nach, wichtigsten Thema – unserer Gefühlswelt. Ich möchte dies niemandem aufdrängen oder einreden und auch nicht esoterisch wirken oder die körperliche Therapie in irgendeiner Form schlecht reden, aber…..die Psyche ist einfach tatsächlich meiner Erfahrung nach einer der wichtigsten, um nicht zu sagen der wichtigste Aspekt in der Behandlung.

Ich versuche ´mal es Ihnen etwas näher zu bringen im direkten Bezug auf den Darm / die Darmsanierung. Sie haben vielleicht schon einmal etwas von dem „Darmhirn“ oder dem „zweiten Gehirn“ im Darm oder der Darm-Hirn-Achse gehört bzw. gelesen. Forscher über die ganze Welt verteilt interessieren sich seit einigen Jahren sehr für das Thema und haben bereits eine Riesen-Menge sehr interessanter Dinge herausgefunden über die Verbindung zwischen unserem Darm und unserem Gehirn.
Nachweislich gibt es mehr Nervenzellen in unserem Darm, als in unserem Gehirn. Früher dachte man, diese Nervenzellen im Darm wären nur zur Regulation des Darmes da. Nun hat man in Forschungen und Studien jedoch nach und nach herausgefunden, dass tatsächlich unser Darmhirn einen riesen Einfluss hat auf unsere Emotionen. Dies ist für Therapeuten, die mit der Darmsanierung arbeiten tatsächlich keine große Neuigkeit. Denn, als eine solche Therapeutin kann ich Ihnen ganz klar sagen, dass nahezu jeder Patient in meiner Praxis, der Darmprobleme hat, immer auch mit Ängsten, depressiven Verstimmungen, Stimmungsschwankungen, aggressiven oder gereizten Schüben oder Ähnlichem zu tun hat. Hinzu kommt, dass jeder meiner Patienten, na klar, sein Päckchen aus der Kindheit mit sich herum trägt. Sie können, wenn Sie das Thema mehr interessiert gerne einmal zum Beispiel das Buch lesen „Das zweite Gehirn“ von . Der Autor beschreibt hier sehr viele Zusammenhänge und Forschungsergebnisse.

Kurz gesagt: es ist allein schon aufgrund hormoneller Fakten die automatische Folge von Darmproblemen, dass Sie psychisch mitreagieren. Und ob Sie dieses Päckchen, was Sie mit sich herumtragen mit mir gemeinsam anschauen mögen oder lieber mit jemand anderem, da dürfen Sie selbstredend frei entscheiden. Ich kann Ihnen nur sagen, dass es mehr als sinnvoll, gar notwendig sein wird, dass Sie dieses Päckchen irgendwann, wenn der Zeitpunkt für Sie persönlich richtig erscheint, anschauen sollten. Unsere Seele macht sich über unseren Körper bemerkbar – und der Erfahrung nach wird es leichter für Sie hinzuschauen, wenn Sie nicht allzu lange damit warten. 🙂

Puh, wie Sie sehen, ist die Darmsanierung ein doch sehr umfangreiches Thema. Man begibt sich, wenn man eine Darmsanierung machen möchte, in einen Prozess, auf einen Weg zu sich selbst, in seine eigene Mitte. Und wem sollte das wohl schaden? Fühlen Sie einmal hinein……wäre es nicht schön, ein wenig mehr „bei sich“ zu sein, ein besseres Gefühl für sich selbst zu bekommen? Also dann, mit einer Darmsanierung machen Sie schon einen großen Schritt auf sich selbst zu.

 

 

 

 

Indikationen – oder: Für wen ist eine Darmsanierung sinnvoll?

Für wen ist eine Darmsanierung sinnvoll? Wer profitiert davon bzw. wer braucht sie? Tja, genau genommen braucht eigentlich jeder – zumindest aus meiner Sicht – einen Blick auf den Darm und seine Behandlung. Der Eine mehr, der Andere weniger, aber ein bißchen dort irgendwie alle. 🙂 Also, der Darm stellt die Schaltzentrale schlechthin in unserem Körper dar. Hier entscheidet sich, was aufgenommen wird oder auch nicht, was angegriffen wird oder auch nicht und wie es unserem Gemüt so ergeht. Werden hier nicht ausreichend Nährstoffe aufgenommen, fehlen sie im Rest des Körpers und dies kann in nahezu jedem Bereich Probleme machen. Des Weiteren befindet sich das Immunsystem zu 80% in der Darmschleimhaut. Sämtliche Erkrankungen also, die durch ein geschwächtes Immunsystem verursacht werden, haben immer auch einen Bezug zum Darm. Im Folgenden finden Sie eine kurze Auflistung – sicherlich noch nicht vollständig – der Erkrankungen/ Belastungen, bei denen ein Blick auf den Darm und eine Darmsanierung Sinn macht:

Laktose-Intoleranz
Fruktose-Intoleranz
Sorbit-Intoleranz
Histamin-Intoleranz
Gluten(-Intoleranz)

Reizdarm
Meteorismus (Blähungen)
Durchfall
Verstopfung

Auto-Immun-Erkrankungen (Multiple Sklerose, Fibromyalgie, etc.)
Allergien jeglicher Form
Haut-Erkrankungen/ -Beschwerden, auch Neurodermitis
(chronisch-wiederkehrende) Infekte der Atemwege oder auch des Gastro-Intestinal-Traktes (Magen-Darm)
Störungen des Bewegungsapparates (Immunkomplexe)

Depressive Verstimmungen
Angst-Zustände
Erschöpfungszustände
Stimmungsschwankungen

Harnwegsinfekte
Blasen-Entzündungen
Scheidenpilz-Infektionen
Infertilität

 

 

 

 

Videos von mir zum Thema Darmsanierung